Das beste SEO-Plugin für WordPress
Viele User des Internets führen einen so genannten Blog um über sich oder andere Themenbereiche Informationen bereitzustellen. Im Bereich der Suchmaschinenoptimierung greife ich immer zur Blogsoftware WordPress um damit qualitativ hochwertige Internetseiten zu erstellen. Damit der Blog jedoch auch SEO-Technisch perfekt ausgestattet ist, braucht man in der Regel ein PlugIn, welches bei wichtigen OnPage-Optimierungen hilft.
Im World Wide Web kursieren viele Scripts dieser Art. Ich habe einige dieser Seo-PlugIns getestet und die beiden besten hier aufgeführt. Dabei vergleiche ich diese nocheinmal und gehe auf die Vor- und Nachteile jedes der beiden Scripts ein.
Das WPSeo PlugIn
Eines der meist verbreitetsten Seo-Scripts für WordPress ist das WPSeo-Plugin. In früheren Versionen kostenlos, kommen wir gleich zu Beginn zum ersten Makel – nämlich den Anschaffungspreis in der neuste Version. Dieser liegt bei stolzen 19.99 Euro. Wenn man allerdings bereit ist, dieses Geld zu bezahlen, bekommt man durch das PlugIn eine OnPage der Superlative geboten. Für den Test habe ich allerdings die gratis Version verwendet. In den Einstellungen von WPSeo können viele Eigenschaften der Seite festgelegt werden. Los geht es mit dem Seitentitel. Dieser kann alle Bereiche des Blogs individuell gestaltet werden. Egal ob, Startseite, Post oder sogar die Suchseite, jeder Titel ist völlig eigenständig Wählbar. Gewählt werden kann das Ganze in einem DropDown-Menü, welches alle Möglichkeiten der Titelgestaltung beinhaltet. Sollte keine favorisierte Variante vorhanden sein, bietet das Tool auch die Möglichkeit, den Titel selbst per Hand einzugeben. Dannach folgt in der PlugIn-Einstellung das selbe Spiel für die Meta und Description. Jedoch lässt sich in beiden Kategorien die Wortanzahl festlegen. Bei den Keywords kann man zusätzlich eine Blacklist für bestimmte Wörter erstellen, welche nie in den Keys auftauchen sollen. Jetzt folgen wichtige Blogeinstellungen, welches jede gute Seo-Script unbedingt bieten sollte. WPSeo kann hier zum Beispiel dafür sorgen, dass Duplicate Content mithilfe von vermieden wird, die HTML-Datei komprimieren, indem überflüssige Leerzeichen entfernt werden und die Indizierung des RSS-Feeds verhindern. Natürlich stehen auch noch weitere Funktionen zu Auswahl, jedoch sind dies sehr Wichtige, die für meine Auswahl eine große Rolle gespielt haben. In der Umsetzung hält das PlugIn auch alles, was es verspricht.
Das izioSEO PlugIn
Auf dieses PlugIn bin ich durch einen Tipp des Betreibers gekommen und muss sagen, dass es mir schon nach wenigen Sekunden gut gefallen hat. Es bietet im Grunde die meisten gleichen Möglichkeiten wie WPSeo und dies völlig kostenlos. So sorgt es für eine 301-Redirect-Umleitung für geänderte Titel bei Posts. Dannach kann ein Standartwert für die Startseite in Sachen Titel, Descriptoion sowie den Keys festgelegt werden. Dies kann bei WPSeo nur über die Funktion “..für die Seite manuell zuweisen” getan werden. Ganz besonders gefällt mir, dass bei diesem PlugIn auch die Googlefunktionen berücksichtig werden. So kann im Backend ein Trackingcode für Google-Analytics sowie der Authentifizierungscode für Google Webmaster Tools eingegeben werden. Dann folgen ähnliche Funktionen wie bei WPSeo, welche es erlauben den RSS-Feed von der Indizierung auszuschließen oder mit Hilfe von Google Ad-Section besonderen Wert auf bestimmten Content zu legen. Weiterführend kann jetzt der Benutzer nochmal alle Einstellungen für den Seitentitel, die Keywords oder die Descritipn bearbeiten. Dann folgt wiederum eine super Sache. Denn bei izioSEO ist es außerdem Möglich, die Meta-Robots angaben für jede Unterseite von WordPress Individuell anzupassen. Genauso kann man einstellen, welche Links an welcher Stelle im CMS auf Nofollow gesetzt werden sollen. Jedoch führt diese Einstellung wohl wiederum nur zu Linkgeiz
. Als letztes Extra bietet das PlugIn die Möglichkeit, die Robots.txt bequem über das Backend des Scripts zu schreiben oder zu editieren.
Das Fazit zu den beiden PlugIns
Ich bin mir sicher, dass beide Tools dem standartmäßigem WordPress-Blog eindeutig perfekte OnPage-Hilfe geben können. In der Gratis Version von WPSeo fehlen viele Kleinigkeiten, welches izioSEO bieten kann. Da beide PlugIns gute Umsetzungen der Einstellungen liefern, kann man von der Funktionsvielfalt schwer festlegen, welches Tool besser oder schlechter ist. Jedoch gefällt mir auch die Backend-Lösung von WPSeo ganz gut. DropDowns und viele Einstellungen, welche auf Klick aktiviert werden, sind sehr Komfortabel für den User. Bei izioSEO muss der Benutzer mit Platzhaltern arbeiten, die zum Beispiel dann den Seitentitel beschreiben. Eine Gemeinsamkeit, die beide Tools leider haben, ist ein HTML-Kommentar, bei dem darauf hingewiesen wird, das WordPress mit Hilfe des Tools optimiert wurde. Viele Verfolgunsfanatiker werden aus diesem Grund schon auf die PlugIns verzichten oder versuchen den Kommentar irgendwie zu entfernen. Ansonsten kann ich nur noch sagen, dass ich persönlich noch das WPSeo nutze und damit auch sehr zufrieden bin. Da allerdings die kostenfreie Version im Netz nur noch sehr schwer zu haben ist, bietet izioSEO eine super gute Alternative.






am 11. Dezember 2008 @ 21:15
Danke für deinen tollen Beitrag. Finde den Vergleich mit wpSEO super ( Sergej wird es auch freuen
) …
Das setzen von nofollow für Tags und Kategorien habe ich eher im Sinne des Steuerns von Traffic innerhalb eines Blogs gedacht bzw. auch zum Aussperren von Bots aus den jeweiligen Bereichen. Gut bei der Blogroll ist wahrscheinlich der Linkgeiz im Vordergrund, aber da es doch sowieso besser ist aus dem Content zu verlinken, sehe ich da nicht so das Problem.
Bei OpenSource verstehe ich das Branding des Plugins, bei Shareware ist es immer so eine Sache. Aber sicherlich lassen viele Entwickler mit sich reden, wenn man sie kurz fragt
. Meines Wissens hinterlassen All In One und PlatinumSEO auch ihr kleines Branding …
am 19. Mai 2009 @ 9:03
Das Template rockt.
am 18. März 2010 @ 9:30
Als WordPressneuling steht man früher oder später vor dem Thema SEO. Als Joomlaner habe ich das für Joomla einigermaßen im Griff, es gibt ja auch eine Menge an Lösungen.
Umso mehr wahr ich positiv überrascht über die Möglichkeiten bei WordPress.
Dieser Artikel hat letztlich den Ausschlag für Izio gegeben. Es erleichtert die Arbeit sehr. Nun bin ich gespannt, wie sich das auswirkt.