Schlafstörungen durch Inkontinenz

Viele Menschen haben Schlafprobleme. Die Ursachen davon sind vielfältig. Manche sind psychisch bedingt, manche körperlich. Viele Menschen wachen nachts auch oft einfach auf, weil sie an Blasenschwäche leiden. Man geht davon aus, dass elf Prozent der Menschen in Deutschland inkontinent sind. Das ist eine erschreckend hohe Zahl. Doch wie kann es sein, dass mehr als jeder zehnte Deutsche darunter leidet und niemand darüber spricht? Über Krebs wird gesprochen und über die Bekämpfung davon. Auch über Aids wird aufgeklärt. Über Grippe, über Geschlechtskrankheiten, und, und, und, aber Inkontinenz wird verschwiegen. Dieses Thema ist einfach zu intim, dadurch ist es ein Tabuthema. Verschiedene Organisationen kämpfen dafür, dass Blasenschwäche in der Öffentlichkeit thematisiert wird. Dadurch soll verhindert werden, dass sich Betroffene aus Scham vor der Gesellschaft isolieren. Durch Aufklärung und Erläuterung von Behandlungsmöglichkeiten kann in einigen Jahren vielleicht eine Selbstverständlichkeit geschaffen werden. Dadurch werden Betroffene zu Patienten. Sie lassen sich bei ihrem Arzt des Vertrauens behandeln. In den meisten Fällen ist die Behandlung auch nicht schwierig oder anstrengend. Nur in einigen Fällen muss eine Operation durchgeführt werden. Ärzte empfehlen auch, dass man für die Übergangszeit von Erkrankung zu Heilung sogenannte Inkontinenz-Slips verwendet. Auch die Firma Abena bietet solche Binden, die Abri Form genannt werden, an. In den letzten Jahren wurde die Technik immer weiter verbessert. Heutzutage werden Tragekomfort, Wohlbefinden und die Fähigkeit der Binden, sehr viel Flüssigkeit zu binden und den strengen Geruch zu reduzieren oder sogar zu verhindern, miteinander vereint. Sie sind am Tag und in der Nacht gut tragbar. Dies bewirkt, dass sich der Patient wohl fühlen kann und einen entspannten Tag hat.

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