Twittersynchronisationen und ihre Tücken!

Fast jede Social Community lässt sich derzeit mit dem Microbloggingdienst “Twitter” verbinden – sei es nun StudiVZ, Facebook oder doch MySpace. Doch wer diesen Schritt eingeht, kann schnell viele Freunde verlieren bzw. auf den Nervensägenlisten der Netzwerk-Kollegen stehen.

Was bedeutet eine Synchronisation mit Twitter?

Auf StudiVZ ist es der Buschfunk, auf MySpace der Status – in jeder Community gibt es eine Schnittstelle, über die alle User der Plattform schnell eintippen können, was sie gerade tun.
“Was tust du gerade?” ist auch die Leitfrage, die es auf dem Dienst Twitter zu beantworten gilt. Hier dreht sich alles nur darum, was ein Nutzer gerade macht, interessant findet oder heute noch vor hat. Schnell kommt natürlich der Gedanke auf, dass der Buschfunk, der MySpace-Status und der Twitter-Status in eine Schublade gehören. Genau so ist es auch und deshalb gibt es seit ein paar Monaten die Möglichkeit alle Plattformen miteinander zu verbinden.
So schreibt man zum Beispiel auf Twitter “Ich gehe jetzt auf Arbeit” und schon erscheint die Nachricht ebenfalls auf MySpace, Facebook und auf dem VZ-Profil.

twitter-verbinden

Gute Idee vs. Spam!

Die Idee, den Status für alle Social Networks über einen Dienst zu aktualisieren, ist ebenso genial wie längst überfällig. Da jeder User durchschnittlich in 2 Communitys angemeldet ist, lässt sich so eine schnelle Aktivität auf allen Plattformen realisieren.

Der Fehler im System tritt dann auf, wenn der Twitter-Nutzer nicht nur auf die Frage “was machst du gerade?” antwortet, sondern auch kommuniziert, retweetet und und und… Es ist nur eine Frage der Zeit, bis die ersten Freunde auf der Community-Plattform auf einen zu kommen und sich über die vielen Einträge im Buschfunk, etc. beschweren.

Natürlich gibt es immer die “Vielposter”, die vom Aufstehen bis zum Einschlafen jede Kleinigkeit in die Welt hinaustragen müssen. Dafür hat man auf der VZ-Plattform eine Liste für Nervensägen erschaffen. Auf Twitter kann man solche Kandidaten ebenfalls sperren. Bei engen Freunden ist das wiederum was anderes, da man nur ungern diesen auf eine solche Liste setzt. Dann versucht man es doch lieber mit einer Konfrontation:

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Was tun gegen den Twitter Spam?

Als letzter Ausweg bleibt einem solchen Twitter-Nutzer, wie mir, dann nur noch der Ausstieg aus allen Synchronisationen. Wer die Freunde nicht nerven will, jedoch Twitter weiterhin als Plattform zum Austauschen von Informationen nutzen möchte, kommt um eine Auflösung der Twitterverbindungen nicht drum herum.
Auf den VZ-Net-Plattformen, gibt es bereits eine Funktion, die einen neuen Buschfunkpost per Klick nicht auf Twitter postet. Sollten die Beitreiber eine solche Funktion umgekehrt auf Twitter einbinden können, wäre vielen potentiellen Spamern geholfen.

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