Warum sprechen wenn es Communitys gibt?

Derzeit deutet alles darauf hin, dass die Zukunft der Konversation in den Communitys liegt. Wärend man sich aktuell auch mal auf ein gemütlichen Plausch beim Kaffee einigt, drängt die Jugend nahezu ihr komplettes Privatleben in die sogenannten WEB-2.0-Communitys.

Immer mehr Menschen wagen den Schritt ihre Freunde im Internet zu treffen. Dabei spielt die Bequemlichkeit eine gar nicht so große Rolle, wie es vorerst scheint. In Communities ist es nüchtern gesehen einfach besser zu realisieren, dass man sich mit mehr als einem Freund trifft. So ist es möglich mehrere Gespräche zur selben Zeit mit verschiedenen Personen an verschiedensten Orten zu tätigen, während dies bei einem gemütlichem Kaffeeklatsch wohl unmöglich wäre. Sei es nun, weil Person A in Berlin-Spandau wohnt und Person B in Potsdam oder sich die Personen untereinander nicht alle so gut verstehen. Vielleicht spielt auch das Zeitfenster eine nicht so wesentlich mindere Rolle.

Was sind überhaupt solche Communities?

Mit der Einführung des WEB 2.0 erfolgte auch bald der Ausbau von herkömmlichen Chats und Foren zu ganzen Communities. Eine solche Web2.0-Community zeichnet vorallem das individuell gestaltete Nutzerprofil aus. Konnte man früher seinen Namen und seine Hobbys auf kleinen Infoseiten preisgeben, liefert Myspace und Co heute einen kompletten Lebenslauf inklusive des bestehenden Freundeskreises der Person. Jeder Nutzer einer solchen Community kann dann mit anderen registrierten Mitgliedern schreiben. In der Regel ist es sogar möglich, dass die User noch Bilder in ihre privaten Alben laden können. So machen es die Communities möglich, dass Nutzer Ihre Bilder leichter unter das Volk bringen können.

Nachteile einer solchen Community?

Schon oft wurde im Fernsehen über aktuelle Gefahren der Web2.0 Communites berichtet. Seit dem hat sich auf diesem Markt auch einiges getan. Zum Beispiel kann jeder User bei Myspace und StudiVZ festlegen, ob nur Freunde oder alle Nutzer des Netzwerkes Informationen über die eigene Person sammeln können. Ist man jedoch erstmal ein Freund seines “Ziels” kann man Bilder, Gespräche und weitere Infos beobachten. Dies wurde in letzter Zeit auch häufig von Universitäten und potentiellen Arbeitgebern genutzt um mehr über die Bewerber zu erfahren.

Was kann ich dagegen machen?

Ganz einfach: Du musst in deinen Einstellungen die Option wählen, dass nur deine Freunde weitere Informationen zu deiner Person einsehen können. Dannach musst du nur noch genau beobachten wen du als Freund akzeptierst oder lieber ablehnst. Zumindest bei MySpace, StudiVZ, SchülerVZ, Twitter und weiteren ist eine solche Option möglich.

Warum MySpace ein Vorreiter ist?

Bei Myspace.com werden alle Gefahren die durch die Community entstehen können sehr ernst genommen. So hat sich die Leitung der weltweit größte Communityplattform dazu entschieden alle Nutzer unter 18 automatisch auf ein nicht öffentliches Profil zu aktualisieren. Damit dennoch nicht jeder Beliebige Freund des Minderjähringen werden kann, muss man beim Verschicken der Freundeseinladung den zugehörigen Nachnamen der Person eingeben. So ist sicher, dass keine unliebsamen Personen die oftmals Hilflosen Teenager kontaktieren können.

Welche Community ist die bessere für mich?

Das hängt immer an deinem Freundeskreis, während die einem vorwiegend auf Myspace stehen nutzen andere nur StudiVZ. Auch Schüler CC oder Twitter haben in letzter Zeit viele neue Nutzer gewinnen können. Am besten ist also, dass du dich vorher mal bei deinen Freunden erkundigst und dann eine Entscheidung triffst.

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6 Kommentare bisher »

  1. Anzeigen

    am 21. Mai 2011 @ 13:06

  2. Tim sagt

    am 6. Juni 2009 @ 16:03

    Stimmt aber echt!
    Eine Welt ohne diese sozielen Plattformen ist nicht mehr wegzudenken :)

  3. Benjamin sagt

    am 6. Juni 2009 @ 22:31

    Ich bevorzuge dann doch den direkten Kontakt. Mir geht´s auch auf die Eier, wenn manche meinen, dass Sie sich mit der Anzahl Ihrer Myspace-Freunde profilieren können. Noch schlimmer ist die Anzahl der Communities, bei denen ich fast schon angemeldet sein muss, um “am Ball” zu bleiben.

    Grüße

  4. Alex sagt

    am 7. Juni 2009 @ 11:46

    Xing war damals so eine Community, bei der man sich ja unbedingt registrieren musste um in der Geschäftswelt ernst genommen zu werden. Was bei rausgekommen ist sieht man ja. Die meisten meiner Kontakte sind mittlerweile Inaktiv, sodass sich meine Aktivität auch nicht auszahlen würde.

  5. Phil sagt

    am 7. Juni 2009 @ 15:56

    Da das eigentlich einer meiner beruflichen Kernbereiche ist sag ich auch mal was dazu.

    Nicht nur für Arbeitgeber oder minderjährige halte ich persönlich die meisten Social Networks für eine mittlere Katastrophe, was die Privatsphäre anbelangt. Hierfür kann man aber kaum den Betreibern die Schuld geben, letztlich sind es die User, die jeden noch so auf den ersten Blick irrelevanten Unfug in die Community posten. Bedenkenlos werden Bilder, Erfahrungen ja sogar die aktuelle Tätigkeit (“XY ist gerade auf dem Topf”) gepostet, schmerzfrei wird gerade bei Usern, die in mehreren Communities tätig sind, das ganze Privat- und Berufsleben offengelegt.

    Will ich einer Person etwas böses, weil er oder sie sagen wir mir den Partner ausgespannt habe benötige ich mit etwas Sachverstand meistens weniger als eine Stunde um Arbeitgeber, Email-Adresse, Hobbies, Freunde etc. des Betreffenden zu finden. Oft finde ich, wenn ich mich in meiner Stadt etwas auskenne, sogar anhand von Fotos o.ä. Hinweise auf den Wohnort oder weiss, welches Auto der betreffende fährt. Optimal für einen kleinen “Rachefeldzug”. Das ist natürlich nur ein einfaches Anwendungsbeispiel, die Möglichkeiten sind zahllos. Ich gönne einem Bekannten seine Freundin nicht? Cool. Via Facebook etc. kriege ich raus, wann sie allein unterwegs ist und verrate ihm danach, wann ich mich wo angeblich mit ihr getroffen habe.

    Klar, diese Möglichkeiten gab es immer und wird es immer geben. Inzwischen ist es allerdings so ein Kinderspiel, mit dem Privatleben anderer Leute schindluder zu treiben, dass es mir die Tränen in die Augen treibt – auch, weil die Hemmschwelle anderer Leute dramatisch sinkt, in der Wahrnehmung tut man ja nur etwas “virtuelles”.

    Wie gesagt, das ist nicht die Schuld der Betreiber, es sind die User, die es für angebracht halten, jeden Schritt ihres Lebens zu dokumentieren und so überwachbar zu machen. Mit Bedacht und Gehirneinsatz bieten Social Networks eine feine Kommunikationsplattform – die allerdings für mich persönlich NIEMALS persönlichen Kontakt ersetzen kann…

  6. Rainer sagt

    am 7. Juni 2009 @ 23:21

    Ich bin zwar auf einigen Plattformen registriert, aber so richtigen Nutzen hatte ich davon bis jetzt noch nie.
    Ist halt ganz nett aber nicht viel mehr für mich.

  7. Lex sagt

    am 9. Juni 2009 @ 12:45

    Oftmals wird auch jeder Geburtstagsgruß einfach über solche Communities ausgetragen.
    Wer heute noch bei dem Geburtstagskind anruft, befindet sich zwar in guter Gesellschaft jedoch auch in der Unterzahl.

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