Was ist Rehabilitationssport?

Rehabilitationssport ist für die Menschen gedacht, die behindert oder von einer Behinderung bedroht sind und von denen man weiß, dass dieser Sport einen großen Unterschied ausmachen werde. Ärzte empfehlen bei derartigen Patienten meist den Rehasport und nicht normalen freiwilligen Sport. Die Gründe dafür sind vielfältig. Rehasport ist verbindlicher, da der Arzt diese Aktivität ein bis zwei Mal in der Woche “verschreibt”. Damit fühlt sich der Patient verpflichtet. Der Patient würde sich vor einem freiwilligen Gang ins Fitnessstudio eher drücken können.

Hinzu kommt, dass Rehasport von der Krankenversicherung, Unfallversicherung oder Rentenversicherung übernommen wird. Fitnessstudios oder Vereine kosten hingegen zwischen 20€ und 100€ im Monat. Der wichtigste Grund ist aber, dass im Rehasport ein Physiotherapeut oder eine andere Fachperson den Patienten beaufsichtigt und dadurch ist eine hohe Sicherheit des Patienten gewährleistet. Wenn der Patient alleine Sport machen würde (vor allem zu Beginn der Maßnahme), könnten schnell gesundheitliche Probleme folgen. Daher ist Rehabilitationssport eine super Maßnahme, da in vielen Fällen die gesundheitliche Situation von Mal zu Mal verbessert wird. Jedoch ist oft zu empfehlen, dass Patienten mit bestimmten Symptomen zusätzlich noch wöchentlich Sport machen, wie z.B. bei Adipositas, um mehr Gewicht abzubauen.

Der Arzt kann zwischen zwei Zeitplänen wählen. Entweder gibt es 50 Übungseinheiten in 18 Monaten, was den Regelfall darstellt, oder 120 Übungseinheiten in 36 Monaten, was nur bei schweren Fällen oder chronischen Erkrankungen “verschrieben” wird. Pro Woche werden ein bis zwei Mal 45 bis 60 Minuten Rehasport betrieben. Wie der Rehasport dann letztendlich aussieht und wie lange es dauert, entscheidet der Arzt.

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